Chlordioxid                                                                                                    Sitemap


  • In vielen Fällen kann es aus unterschiedlichen Gründen zu einer mikrobiologischen Belastung
  • von Trinkwasser oder Kühlwasser kommen.
  • Eine wirklich gute und sinnvolle Möglichkeit zur Desinfektion ist die Wasserbehandlung mit Chlordioxid.

  • Die Vorteile von Chlordioxid sind :
  • Sichere Zerstörung von Biofilmen und Verhinderung von Biofilmneubildung
  • auch in geringen Trinkwasserkonzentrationen von 0,2 mg ClO2/l.
  • Netzschutz gegen retrograde Kontamination
  • Hervorragende bakterizide, virizide, sporizide und algizide Eigenschaften
  • Keine Resistenzbildung gegenüber Mikroorganismen, wie z. B. bei H2O2 oder anderen Bioziden
  • Lang anhaltende Depotwirkung in komplexen Wassersystemen (bakteriostatische Wirkung)
  • Sehr hohe Oxidationskraft und dadurch eine sehr schnelle desinfizierende Wirkung
  • Im Gegensatz zu Chlor eine konstant hohe Desinfektionswirkung über den pH-Bereich von 6-9
  • Keine Bildung von gefährlichen Reaktionsprodukten wie bei Chlor
  • Vollständige Eliminierung von Geruchs- und Geschmacksstoffen
  • Geringe korrosive Eigenschaften in den Anwendungskonzentrationen.

  • Stoßbehandlung, Kurzeinsatz oder Dauerbehandlung :
  • Ganz wichtig ist bei der Feststellung, dass ein Trinkwasserleitungssystem mikrobiologisch belastet ist,
  • dass - vor einer Desinfektionsmaßnahme mit Chlordioxid - zunächst alle anderen Maßnahmen und Prüfungen
  • durchgeführt werden, um eine chemische Desinfektionsmaßnahme möglichst überflüssig zu machen.

  • Dazu zählen unter vielen anderen Dingen :
  • -  Prüfung des Leitungssystems
  • -  Bauliche Maßnahmen
  • -  Erstellung von Spülplänen
  • -  und vieles mehr
  •  
  • Bei der Durchführung dieser Maßnahmen stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung
  • Ist nach Durchführung der baulichen Prüfungen und Spülmaßnahmen immer noch eine mikrobiologische
  • Belastung vorhanden, ist zunächst eine kurzzeitige chemische Desinfektionsmaßnahme durchzuführen.
  • HINWEIS : Thermische Desinfektionen erreichen oft nicht das gewünschte Ergebnis,
  • da es oft nicht gelingt, die notwendigen Temperaturen dort zu erreichen, wo es erforderlich ist. 
  • Es ist zudem in der Folge von thermischen Desinfektionsmaßnahmen, die einzeln mit hohen
  • Temperaturen oder oft auch mehrfach oder über längere Zeiträume durchgeführt wurden, festzustellen,
  • dass in den Systemen teilweise deutliche Korrosionsprozesse an Leitungswandungen und/oder Ventilen
  • bzw. Versprödungen an Ventildichtungen auftreten.
  • => Solche Schädigungen machen sich in der Regel nicht sofort bemerkbar,
  •      sondern erst nach längeren Zeiträumen.
  • Bei chemischen Stoßbehandlungen muss mit erheblichen Konzentrationen des Desinfektionsmittels
  • gearbeitet werden. Neben deutlichen Kosten bei einer solchen Maßnahme, bleibt auch hier vielfach der Erfolg
  • aus. Zusätzlich wird das System durch die Oxidationskraft des mit hoher Menge eingesetzten Produktes
  • deutlich belastet. Deshalb führen wir solche Stoßbehandlung nicht durch.
  • Deutlich erfolgreicher sind über mehrere Wochen oder Monate mit Chlordioxid durchgeführte Maßnahmen.
  • Bei einem solchen mittelfristigen Kurzeinsatz wird gemäß Trinkwasserverordnung nur die zulässige Menge
  •  von 0,05 - 0,2 mg/l Chlordioxid zugegeben, welches den Biofilm über einen gewissen Zeitraum abbaut.
  • Die Zugabe erfolgt kostengünstig über eine entsprechende Chlordioxid-Dosieranlage und mit dem
  • sogenannten zugelassenen 2-Komponten-Verfahren.
  • Stellt sich nach Behebung aller baulichen Aspekte heraus, dass die mikrobiologische Belastung auch nach
  • einer solchen mittelfristig durchgeführten Desinfektionsmaßnahme weiter bestehen bleibt, dann wird immer
  • in Absprache mit oder nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt eine dauerhafte Behandlung erforderlich.
  • Eine solche Dauerbehandlung sollte dann jedoch trotz der hohen Investitionskosten
  • mit einer Chlordioxid-Erzeugungsanlage in Verbindung mit einer Mess- und Regeleinheit
  • und einer Chlorgas-Warnanlage betrieben werden.
  • Nähere Informationen zu allen vorgenannten Punkten geben wir Ihnen
  • gerne bei einem ausführlichen Gespräch in Ihrem Hause.


Bei Interesse oder Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Tel.: 0 29 21 / 77 2 55  -  Fax.: 0 29 21 / 77 2 44  -  eMail : info@wtg-helmecke.de

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