■ Nitrat-Reduzierung                                                                                                                         Sitemap


  • Nitrat-Entfernung aus dem Trinkwasser
  • In den letzten Jahren werden in zunehmendem Maße erhöhte Nitrat-Gehalte im Wasser festgestellt.      
  • Als Ursache hierfür kann vor allem eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung und die Überdüngung
  • von Ackerböden gesehen werden. Der in Form von Nitrat auf die Erde gebrachte Stickstoff gelangt mit   
  • dem Regen in das Grundwasser. Soll dieses Wasser als Trinkwasser genutzt werden, darf der
  • Nitrat-Gehalt jedoch einen Wert von 50 mg/l in keinem Falle überschreiten.

  • Wann muss eine Nitratreduzierung erfolgen und wie funktioniert die Nitratreduzierungsanlage ?
  • Überall dort, wo Stadtwasser zur Verfügung steht, spielt die Nitratreduzierung für den Verbraucher
  • keine Rolle, da notwendige Aufbereitungsmaßnahmen bereits durch den Wasserversorger
  • durchgeführt wurden.

  • Soll jedoch Eigenwasser verwendet werden, so ist - neben einigen anderen Parametern -
  • der Nitrat-Gehalt entscheidender Faktor dafür, ob das Wasser durch die zuständige Behörde
  • als Trinkwasser freigegeben wird.
  • Wird der zulässige Grenzwert für Nitrat von 50 mg/l überschritten, so muss eine Nitratreduzierung erfolgen.

  • Wichtiger HINWEIS
  • Der in Deutschland und vielen anderen Ländern aktuell geltende Grenzwert für Nitrat liegt bei 50 mg/l,
  • in der Schweiz jedoch nur bei 25 mg/l. Zur Herstellung von Säuglings-und Babynahrung  sollte der
  • Wert noch deutlich darunter liegen, da hier eine deutliche Gefahr durch die mögliche Bildung
  • von Nitrit besteht.
  • Dieses ist auch bei eventuell alternativ verwendeten kohlensäurefreien Mineralwässern zu beachten.

  • Es gibt verschiedene Verfahren zur Nitratreduzierung.
  • Die einfachste wäre eine Mischung mit einem nitratfreien oder nitratarmen Wasser.                                    
  • Dieses steht Eigenwasserversorgern im Regelfall aber nicht zur Verfügung.

  • Als Wasseraufbereitungsverfahren kommen neben einem Ionenaustauschverfahren
  • (dabei wird Chlorid gegen das Nitrat getauscht) auch Verfahren mit Umkehrosmose-
  • oder Nonofiltrationsanlagen in Frage. Dabei wird das Wasser über besonders feine
  • Filtermembranen geschickt, wobei dann Nitrat-Ionen zurückgehalten werden.

  • Die Arbeitsweisen und die Kosten dieser Verfahren sind sehr unterschiedlich.

Bei Interesse oder Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Tel.: 0 29 21 / 77 2 55  -  Fax.: 0 29 21 / 77 2 44  -  eMail : info@wtg-helmecke.de


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