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■ Umkehrosmose Sitemap - Die Umkehrosmose (UO) gewinnt als ein modernes, umweltfreundliches Verfahren
- zur Herstellung von vollentsalztem Wasser immer stärker an Bedeutung.
- Wo werden UO-Anlagen eingesetzt und wie funktioniert die Umkehrosmoseanlage ?
- In vielen Anwendungsbereichen, wie z.B. der optischen Industrie, der Elektro-Industrie,
- der Metallverarbeitung, der Glasindustrie, der Pharmaindustrie, der chemischen Industrie
- sowie in der Labor- und Medizintechnik, wird dieses Verfahren eingesetzt und trägt dazu bei,
- die Produktqualität zu erhöhen, Produktionskosten zu senken, die Umwelt zu schonen
- und behördliche Vorschriften zu erfüllen.
- Schon ab einem Reinwasserbedarf von ca. 150 Litern pro Tag ist der Einsatz
- eines Umkehrosmose-Systems ökologisch und ökonomisch sinnvoll.
- Die Entsalzung des Wassers wird bei diesem Verfahren dadurch erreicht, daß ein natürlicher
- Vorgang, die sogenannte Osmose, durch Ausüben eines äußeren Einflusses umgekehrt wird.
- Trennt man zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Konzentrationen an gelösten Inhaltsstoffen
- durch eine Membran, die durchlässig ist für Wasser, aber nicht für die gelösten Inhaltsstoffe,
- so ist das System - ohne äußeren Einfluß - immer bestrebt, einen Konzentrationsausgleich
- zu erlangen. Dies wird dadurch erreicht, dass Wasser aus der Lösung geringerer Konzentration
- durch die Membran in die Lösung höherer Konzentration diffundiert.
- Dadurch senkt sich der Flüssigkeitsspiegel in der Lösung mit der geringeren Konzentration.
- Dies geschieht solange bis ein Ausgleich der Konzentrationen erreicht ist. Den auf Grund
- des Konzentrationsunterschiedes in den beiden Lösungen ausgeübten Druck nennt man
- osmotischen Druck. Wie bereits erwähnt wird dieser Vorgang bei der Umkehrosmose umgekehrt.
- Hierzu übt man auf die konzentrierte Lösung einen äußeren Druck aus, der deutlich höher ist,
- als der osmotische Druck. Dadurch wird erreicht, daß das Wasser aus der konzentrierten
- Lösung durch die Membran auf die Seite des reinen Wassers hindurch tritt.
- Der Salzgehalt des zurückbleibenden Konzentrats und der osmotische Druck steigen dabei
- immer mehr an. Um den Druck nicht zu groß werden zu lassen, wird ein Teil dieses Konzentrats
- als Abwasser verworfen. Auf der Seite des Reinwassers ist das Ergebnis ein konstanter Strom
- nahezu salzfreien Wassers, des Permeats.
- Auf diese Weise können Salzlösungen kontinuierlich und bei Umgebungstemperatur entsalzt
- werden, wobei in der Regel eine Ausbeute an Permeat von bis zu 75% des Rohwassers erreicht wird.
Bei Interesse oder Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.
Tel.: 0 29 21 / 77 2 55 - Fax.: 0 29 21 / 77 2 44 - eMail : info@wtg-helmecke.de
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